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Profil und Ziele des Verbandes


Der VÖI vertritt alle fachpraktisch - anwendungsorientierten HTL-
bzw. HLFL-Ingenieure in Standes- und Berufsfragen,
um das Erreichte zu sichern und im Zuge der wirtschafts- und gesellschafts-
politischen Weiterentwicklung die ihnen zukommenden Bereiche zu öffnen.

Der VÖI ist sich der Herausforderung des vereinten Europa bewusst,
und betreibt die volle Anerkennung des österreichischen Gütesiegels HTL-
bzw. HLFL-Ingenieur im Rahmen des neuen europäischen Umfeldes.

Der VÖI strebt die strukturelle Weiterentwicklung der
Ingenieurausbildung an
mit dem Ziel der Studienzeit sparenden Anrechnung des erworbenen Wissens
in weiterführenden Studien (Bakkalaureat, Fachhochschule, Universität).

Der VÖI trägt aktiv zur Bewusstseinsbildung bei, dass Ingenieurwissen
auch unsere Lebensqualität begründet,
um dem Ingenieur die gebührende Achtung und Wertschätzung in der Gesellschaft zu bewahren.

Der VÖI steht in Kontakt mit Behörden, Interessen-
vertretungen der Wirtschaft und Organisationen der Berufsaus- und Weiterbildung,
um die Interessen aller Mitglieder und die gemeinsamen Standesinteressen
im In- und Ausland wirkungsvoll vertreten zu können.

Der VÖI ist berufen alle Gleichgesinnten zu erfassen,
und zur Mitarbeit einzuladen um durch die „Macht der großen Zahl" die gesteckten Ziele zu erreichen.

Der VÖI informiert alle Mitglieder regelmäßig,
in der Verbandszeitschrift und auf der Homepage um ihnen Grundlagen
für ihre persönlichen und beruflichen Entscheidungen zu geben.


Der VÖI ist die Standesvertretung der österreichischen Ingenieure auf Basis freiwilliger Mitgliedschaft. Standes- und Berufsfragen stehen häufig in enger Verbindung zueinander.

Fünf Jahre höhere Allgemeinbildung erweitert um Fachausbildung auf Hochschulniveau und drei Jahre beruflicher Spezialisierung begründen die Berufsausübung auf hohem Niveau. Personen, die diese hohe Qualifikation erreichen, erhalten die Ingenieur-Urkunden und die Berechtigung zur Führung der Standesbezeichnung „Ingenieur" veliehen. Es ist das Verdienst des Verbandes Österreichischer Ingenieure, dass diese Standesbezeichnung gesetzlich geschützt ist (Ing.-Titelgesetz 1948, Ing. Gesetz 1990/1994).  

Auch wenn viele gewerbliche Rechte auf dem Abschluss einer HTL bzw. HLFL(1) beruhen, vermittelt doch der Ingenieur-Titel oft erst die Vertrauensbasis im geschäftlichen Erstkontakt für den Gewerbe- oder Industriebetrieb.

Das hohe Niveau der HTL- bzw. HLFL-Ausbildung ist uns ein besonderes Anliegen. Nur laufende Anpassung der Ausbildungsinhalte an den jeweiligen Stand der Technik und an die in ständiger Entwicklung befindlichen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Erwartungen sichert den Berufstätigen und den Studierenden ihren Platz in der Volkswirtschaft.  

Der Wettstreit der Wirtschaftsstandorte ist ein Wettstreit der nationalen Ausbildungssysteme geworden. Die meisten europäischen Länder haben ihr Ausbildungssystem für Ingenieure neu überdacht und weitgehend modifiziert, um es der heutigen und künftigen Industriegesellschaft besser anzupassen.

Daher ist es unerlässlich, die Vergleichbarkeit unseres Ausbildungssystems und damit die Vergleichbarkeit der österreichischen HTL- bzw. HLFL-Ingenieure mit den anwendungsorientierten Ingenieuren anderer europäischer Länder zu betonen! Der VÖI sieht aber trotzdem die Notwendigkeit weiteren Bildungserwerbs. Zur ökonomischen Gestaltung der Weiterbildung wird die zeitsparende Anrechnung bereits erworbenen Wissens betrieben.

Verantwortungsvoller Einsatz der Technik bedeutet Lebensqualität!
Es ist die Aufgabe der Ingenieurvereinigungen und jedes einzelnen Ingenieurs, darauf hinzuweisen, dass es die Ingenieure waren und sind, auf deren Wirken unser heutiger Wohlstand beruht. Durch die Entwicklung neuer umweltgerechter Produkte und Verfahren beheben sie heute nicht nur bisher akzeptierte Mängel sondern ermöglichen viele ökologische und ökonomische Verbesserungen.
Der VÖI vertritt daher den verantwortungsvollen Einsatz der Technik!  

Den Mitgliedern (anwendungsorientierte Ingenieure, HTL/HLFL-Absolventen, Schüler höherer Jahrgänge) steht der VÖI in vielfältiger Weise zur Verfügung 

  • durch Beratung in fachlichen und rechtlichen Angelegenheiten,
  • durch Beratung beim Antrag für die Titel „Ingenieur" und „Europa-Ingenieur",
  • durch Beratung zur Weiterbildung zum Bakkalaureus, Dipl.-Ing. (FH) etc.
  • durch laufende Informationen auf unserer Homepage www.voi.at und in unserer Verbandszeitschrift „der ingenieur". 
(1) HTL ........ Höhere Technische Lehranstalt
     HLFL ...... Höhere Land- und Forstwirtschaftliche Lehranstalt